23. März 2011 07:59 Uhr
50 Bücher pro Jahr. So viel sollen Schulkinder in Großbritannien demnächst lesen, wenn es nach Bildungsminister Michael Gove geht. Das berichtet die Zeitung "The Guardian". Sie zitiert Gove: Er habe sich vor Kurzem erkundigt, was britische Kinder bis zur mittleren Reife lesen müssten. In vielen Schulen seien es gerade einmal zwei Bücher im Jahr. Das sei zu wenig.
Die Zeitung holte auch Reaktionen aus der Kulturszene ein. Der Kinderbuchautor Frank Cottrell Boyce meint beispielsweise, im Prinzip sei der Ansatz richtig. Doch die Einsparungen der Regierung bei Bibliotheken gingen genau in die entgegengesetzte Richtung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)