24. März 2011 07:54 Uhr

Sendai-Beben hat auch japanische Wissenschaft getroffen

Sorgen um die Lage im Atomkraftwerk und hohe Kosten für den Wiederaufbau. Die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe hat Japan schwer getroffen - im Fachjournal "Nature" beschreibt der Forscher Ichiko Fuyuno die Folgen für die Wissenschaft des Landes. Am schlimmsten sei die renommierte Universität Tohoku in der Stadt Sendai getroffen worden. Mehrere Gebäude könnten wegen der Schäden nicht betreten werden, Forschungsgerät im Wert von mehr als zwölf Millionen Dollar sei zerstört - darunter einige der weltweit besten Elektronenmikroskope. Auch die Wasserversorgung für die Aquarien und die Stromversorgung funktioniere nur teilweise. Ein weiteres großes Problem: Der Großteil der ausländischen Forschungsmitarbeiter habe die Katastrophen-Regionen oder Japan gleich ganz verlassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)