24. März 2011 10:51 Uhr
Aus Fabrik-Schloten quellen große Mengen Wasser und Wärme. Ihre Energie verpufft in der Atmosphäre. Um Wasser und Wärme in Zukunft effektiver zu nutzen, haben niederländische Forscher eine neue Technologie entwickelt. Deren Kernstück bilden hohle Membran-Fasern, die in den Abgasschlot eingebaut werden. Sie lassen ausschließlich Wassermoleküle passieren. Übrig bleibt dabei: reines, demineralisiertes Wasser, das sofort wieder verwendet werden kann - etwa zur Dampf-Erzeugung in Kraftwerken. Die Forscher schätzen, dass künftig bis zu 40 Prozent des im Abgas gewonnenen Wassers wieder verwertet werden könnten. Momentan wird die neue Technologie in Papierfabriken in den Niederlanden und Südafrika, Spanien und Israel erprobt. Vor allem Länder, in denen Wasser knapp ist, könnten von der Wiederaufbereitungsmethode profitieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)