24. März 2011 11:36 Uhr

Nach Fukushima muss es mehr als Facebook geben

Der Philosoph Dieter Thomä ist der Ansicht, dass das Unglück von Fukushima kulturelles Umdenken nach sich ziehen muss. Im Interview mit DeutschlandradioKultur sagte er, unsere Risiko-Gesellschaft müsse sich zu einer Vorbeugungs- und Vermeidungsgesellschaft wandeln. Momentan werde die Gegenwart zu häufig außer acht gelassen, die Gedanken kreisten vor allem um die Frage: "Was machen meine Freunde bei Facebook?". Wichtige Gegenwartsfragen und Zukunftsperspektiven gerieten dadurch aus dem Blickfeld. Dieter Thomä lehrt seit mehr als 10 Jahren Philosophie an der Universität St. Gallen.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1419490/

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)