25. März 2011 07:05 Uhr

Verbundwerkstoff wird bei Belastung stabiler

"Was mich nicht umbringt, macht mich härter." Dieser Satz des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche trifft offenbar auch auf einen Verbundwerkstoff aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen und Kunststoff zu. Wie US-Forscher in einem Fachmagzin schreiben, wurde der Werkstoff immer stabiler - obwohl sie ihn mehrere Millionen Male verformt hatten.

Den Wissenschaftlern zufolge handelt es sich um einen ähnlichen Trainings-Effekt, wie er im menschlichen Körper auch an Muskeln und Knochen zu beobachten sei. In diesem Bereich könne das Material in Zukunft auch eingesetzt werden: als künstlicher Knorpel an Körperstellen, die besonders belastet werden.

Den Link zur Studie in "ACS Nano" finden Sie hier.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)