25. März 2011 07:51 Uhr

Mexiko: Medien schließen Bund gegen Drogenkartelle

Die mexikanischen Medien wollen nicht länger für die Interessen der Drogenkriminellen im Land instrumentalisiert werden.

Deshalb haben mehr als 50 Zeitungen und Fernsehsender nun neue Abmachungen getroffen. In einem Dokument verpflichten sie sich, klar Stellung gegen Gewalt zu beziehen. Kriminelle dürfen demnach nicht mehr zu Opfern oder gar zu Helden stilisiert werden. Bisher werden Medien in Mexiko von den Kartellen beroht und manchmal durch Gewalt gefügig gemacht. Oft sind die Redaktionen auch von den kriminellen Organisationen unterwandert. Im mexikanischen Drogenkrieg wurden im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Menschen getötet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)