25. März 2011 09:36 Uhr
Nicht nur "Google Books" bekommt Probleme wegen des Urheberrechts von Büchern.
Auch Chinas größte Suchmaschine "Baidu" wehrt sich gegen ähnliche Anschuldigungen. Wie die chinesische Zeitung "Global Times" berichtet, arbeitet "Baidu" nun mit der für Urheberrechte zuständigen Behörde zusammen, um eine Lösung zu finden. Mitte März hatten 50 Schriftsteller aus China in einem offenen Brief gegen "Baidus" Dokumente-Archiv "Wenku" protestiert. Dort seien viele ihrer Bücher und Artikel verfügbar, ohne dass sie dafür eine Vergütung erhielten. "Baidu" hat das zurückgewiesen, aber versprochen, in Zukunft Links zu entfernen, die auf urheberrechtlich geschütztes Material verweisen. Trotzdem steht der Suchmaschine noch eine Untersuchung durch die zuständige Behörde bevor.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)