25. März 2011 17:52 Uhr
Zwei Wochen nach dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima sind Geigerzähler in Deutschland beinahe ausverkauft. Dabei - sagen Strahlenschutz-Experten - sind die Geräte für Privatleute wenig hilfreich. Werden sie in der Nähe von starken elektromagnetischen Feldern benutzt, können sie hohe Ausschläge anzeigen, obwohl in Wirklichkeit keine radioaktive Gefahr besteht. Laut Bundesamt für Strahlenschutz wisse der Laie in der Regel nicht, in welcher elektromagnetischen Umgebung er sich befinde. Deshalb könne er die gemessenen Werte nicht zuverlässig interpretieren und nicht sicher sein, ob der gemessene Wert auf ungefährliche elektromagnetische oder gefährliche radioaktive Strahlung zurückzuführen sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)