27. März 2011 12:11 Uhr
Niederländische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Menschen gut oder schlecht immer mit ihrer dominanten Seite assoziieren. Forscher des Max-Planck-Instituts in Nijmegen haben das Verhalten von Rechts- und Linkshändern untersucht. In einem Experiment zeigten sie 13 Probanden eine Zeichentrickfigur. Sie erklärten, dass die Figur Zebras liebt und Pandas hasst. Die Testpersonen sollten dann ein Zebra und einen Panda einer Seite zuordnen. Die Forscher stellten fest: Rechtshänder setzten das als gut bewertete Zebra nach rechts, Linkshänder nach links. - Ihrer dominanten Seite entsprechend. Mit dem bösen Panda verhielt es sich anders herum. Das besondere an dem Versuch: bei den Probanden handelte es sich um Schlaganfallpatienten. Viele von ihnen waren einmal Rechtshänder, mussten aber auf die linke Seite umschulen. Die Wissenschaftler stellten fest: die Zuordnung zu gut oder schlecht wechselte mit der Umschulung. Ihre Schlussfolgerung ist nun, dass das Gehirn möglicherweise formbarer ist, als bisher angenommen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)