28. März 2011 08:53 Uhr

Forscher dämmen Furcht vor globalen Nachbeben nach der Katastrophe von Japan

Wenn in Japan die Erde bebt, müssen dann auch die Menschen in den USA befürchten, dass unter ihnen der Boden anfängt zu wackeln? Nein, sagen US-Wissenschaftler. Sie schreiben in einer Fachzeitschrift, ein Beben der Stärke 9,0 löse zwar auf dem gesamten Planeten Nachbeben aus, allerdings lediglich leichte.

Die Forscher der Universität Texas hatten über 30 Jahre hinweg den Zusammenhang zwischen Erdbeben und nachfolgenden Erschütterungen untersucht. Sie widersprechen mit ihrer These Erkenntnissen aus dem Jahr 2009. Damals hatte eine Studie die Auswirkungen eines schweren Erdbebens auf der indonesischen Insel Sumatra untersucht und Verwerfungen im rund 8.000 Kilometer entfernten Sankt-Andreas-Graben in Kalifornien festgestellt.

Die Forscher räumen die Verwerfungen zwar ein, geben aber zu bedenken: Auch in Kalifornien habe es kein schweres Beben gegeben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)