28. März 2011 06:23 Uhr
In Burkina Faso geht morgen das Universitätsleben wieder los. Wie die Regierung des westafrikanischen Landes mitteilte, werden alle Hochschulen wieder geöffnet. Sie waren vor zwei Wochen geschlossen worden. Die Regierung reagierte damit auf gewaltsame Studentenproteste. Sechs Menschen waren getötet worden.
Auslöser für die Proteste war der Tod eines Studenten, der in der Hauptstadt Ouagadougou in Polizei-Gewahrsam genommen wurde. Laut Behörden soll der Student an einer Hirnhautentzündung gestorben sein. Nach Ansicht der Demonstranten haben Polizisten den 23-jährigen Mann zu Tode geprügelt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)