28. März 2011 08:12 Uhr
Greenpeace fordert, die Evakuzierungszone rund um Fukushima zu erweitern. Bisher sind Menschen in einem Umkreis von 20 Kilometern um das havarierte Atomkraftwerk aus ihren Häusern gebracht worden - das ist laut Greenpeace zu wenig. Denn: In dem Ort Iitate, 40 Kilometer nordwestlich von Fukushima, herrsche eine Strahlung von bis zu zehn Mikro-Sievert pro Stunde. Sie gefährde vor allem Kinder und Schwangere.
Die Maßeinheit Sievert gibt an, wie stark radioaktive Strahlung biologische Organismen belastet. Ein Sievert ist eine sehr große Dosis - meist werden die Werte deshalb in Millisievert oder Mikrosievert angegeben. Greenpeace spricht in diesem Fall von zehn Mikro-Sievert pro Stunde. Soviel darf eine Person im Umkreis eines Atomkraftwerks unter Normalbedingungen höchstes pro Jahr aufnehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)