28. März 2011 11:22 Uhr
Die chinesische Regierung nimmt die Pharmabranche an die Leine - und begrenzt die Höchstpreise von mehr als 1.200 Medikamenten, vor allem Antibiotika und Kreislaufmitteln. Das Fachmagazin "China Pharma" hat berechnet, die Preisobergrenze werde um durchschnittlich mehr als 20 Prozent gesenkt. Wer gegen die Vorgaben verstößt, muss mit harten Strafen rechnen, bis hin zur Zwangsschließung.
Betroffen sind auch internationale Pharmakonzerne wie Pfizer und GlaxoSmithKline.
Hintergrund der Aktion ist der Kampf gegen die Inflation. Im Februar lag die Teuerungsrate in China bei knapp fünf Prozent, die Regierung fürchtet Unruhen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)