28. März 2011 11:40 Uhr
Der Blick ins Lexikon. Heute: die Fluoreszenz. Sie ist benannt nach dem Mineral Fluorit, das auch als Flussspat bekannt ist. Fluoreszenz ist die Eigenschaft von Stoffen, nach Bestrahlung selbst zu leuchten. Vielen dürfte das Phänomen aus der Disko bekannt sein: Schwarzlicht bringt manche Kleidungsstücke, Getränke oder Farben zum Leuchten. Eines der Anwendungsfelder ist die molekulare Biologie. Fluoreszierende Proteine können unter dem Mikroskop zum Leuchten gebracht werden. Dadurch lassen sich zum Beispiel bestimmte Teile einer Zelle sichtbar machen. Ähnlich wie die Fluoreszenz sieht auf den ersten Blick die Phosphoreszenz aus. Sie bringt zum Beispiel die Ziffernblätter und Zeiger von Armbanduhren oder Aufkleber zum Leuchten. Anders als bei der Fluoreszenz kann dabei das Leuchten aber noch Minuten oder sogar Stunden nach der Bestrahlung auftreten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)