29. März 2011 06:59 Uhr
Ein regierungskritischer Künstler hat es in China nicht leicht. Das gilt auch für den Künstler und Internetaktivisten Ai Weiwei. Wegen eines Streits mit den Behörden wurde sein Luxus-Atelier in Shanghai abgerissen, seine erste geplante Ausstellung wurde abgesagt. Jetzt will der 53-Jährige teilweise nach Berlin umziehen. Geplant sei der Kauf von vier Industriehallen im Stadtteil Oberschöneweide. Die erste Ausstellung soll bereits ab Ende April zu sehen sein. Der Umzug sei keine Flucht aus China, sagte Ai Weiwei. Allerdings sei er ratlos, wie er in der Volksrepublik weiter arbeiten solle. Seine Erfolge feierte der Chinese bislang fast ausschließlich im Ausland.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)