30. März 2011 06:24 Uhr
Atomkraftwerke werden meistens 15 bis 20 Kilometer entfernt von der nächsten stark besiedelten Region gebaut. In einem kleinen Inselstaat wie dem südostasiatischen Singapur ist das aber nicht möglich. Trotzdem will das Land Atomkraft als Energiequelle nicht ausschließen. Die Zeitschrift "New Scientist" berichtet, dass Singapur deshalb darüber nachdenkt, ein unterirdisches Kraftwerk zu bauen. Eine solche Anlage könne 30 bis 50 Meter unter der Erde errichtet werden. Im Falle eines Lecks würde das Gestein im Boden vor Kontanimation schützen und Eingangstunnel könnten zubetoniert werden.
Firmen sollen schon Vorschläge zum Bau solcher Anlagen eingebracht haben. Aufgrund des hohen Aufwands wären sie aber sehr teuer. Eine mögliche Umsetzung solcher Pläne sei noch Jahre entfernt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)