30. März 2011 06:51 Uhr

Neuer Bitter-Blocker soll schlechten Geschmack von Medikamenten unterdrücken

Manche nennen es das "Mary Poppins"-Prinzip: Bittere Medizin mit einem Löffelchen Zucker erträglicher zu machen. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Amerikanische Chemiker haben eine Substanz entwickelt, die die Wahrnehmung des bitteren Geschmacks blockiert. Die Substanz verhindert, dass Bitterstoffe an Rezeptoren andocken können. Der neue "Bitter-Blocker" heißt "GIV3616". Gedacht ist er vor allem für drei Personengruppen: Für geschmacksempfindliche Menschen, für Kinder, die sich weigern bittere Medizin zu schlucken und für Personen, die sehr häufig unangenehm schmeckende Arznei einnehmen müssen.

Bitter-Blocker gibt es bereits auf dem Markt, allerdings lösten sich die bisherigen Varianten nicht so gut in Flüssigkeiten auf wie die neue.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)