31. März 2011 06:51 Uhr
Auch wer nicht sucht, der findet. Zumindest die Wissenschaft hat viele Entdeckungen dem Zufall zu verdanken. Dazu zählen das Penicillin oder die Röntgenstrahlung. Der Reihe wollen US-amerikanische Forscher nun etwas hinzufügen. Sie entdeckten, dass ein gewöhnlicher Markierungsfarbstoff für Zellen das Leben von Fadenwürmern im Labor deutlich verlängert. Und nicht nur das: Das Thioflavin schützte die Tiere auch vor alzheimerähnlichen Krankheiten. Im Fachmagazin "Nature" schreiben die Wissenschaftler, wie das ihrer Meinung nach kommt: Sie vermuten, dass der Farbstoff beeinflusst, wann Eiweiße auf- und abgebaut werden. Denn bekannt ist, dass diese Prozesse eine wichtige Rolle bei der Alterung spielen und bei Krankheiten wie Alzheimer aus dem Lot geraten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)