31. März 2011 09:53 Uhr
"Wir wollen das Netz enger ziehen." Das sagte die Landwirtschaftsministerin von Schleswig-Holstein, Juliane Rumpf, im Deutschlandradio Kultur. Sie bezog sich damit auf den Dioxin-Skandal, der seinen Ursprung in ihrem Bundesland hatte. Ein Futtermittelbetrieb in Schleswig-Holstein hatte Futter- und Industriefette vermischt.
Laut Juliane Rumpf gibt es zwar keine 100-prozentige Sicherheit. Aber dank des beschlossenen 14-Punkte-Plans könnten sich solche Vorgänge nicht wiederholen. Dafür sorgten Eingangskontrollen, amtliche Kontrollen und eine erhöhte Transparenz. Nach dem Plan müsse außerdem die Produktion von Fetten für Futtermittel räumlich von der Herstellung technischer Fette getrennt werden.
Ein neuer Gesetzentwurf soll der Landwirtschaftsministerin zufolge zudem eine Meldepflicht enthalten. Dann wären alle Personen, die erhöhte Werte in Lebensmitteln messen, auch verpflichtet, diese den Behörden zu melden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)