31. März 2011 15:55 Uhr

Hintergrund "La Niña": Mindestens 15 Menschen sind durch die starken Regenfälle in Thailand schon gestorben.

Nach den schweren Unwettern in Thailand haben nun Kriegsschiffe Urlauber aufs Festland gebracht.

In den vergangenen Tagen waren tausende Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Mindestens 15 Menschen sind durch die starken Regenfälle schon gestorben.

Schuld am Dauerregen ist das Wetterphänomen "La Niña" - spanisch für "das Mädchen". Dieses Phänomen ist das Gegenstück zu einem anderen Wetterereignis - dem "El-Niño" - spanisch für "der Junge". Bei dem als "La Niña" bezeichneten Wetterereignis kommt es zu großen Luftdruckunterschieden zwischen Südamerika und Indonesien. Das führt zu stärkeren Passatwinden und die treiben warmes Meerwasser nach Südostasien. Vor der Küste Perus strömt darum kaltes Wasser aus der Tiefe nach, das bis 3 Grad unter der Durchschnittstemperatur liegt. Die Folge: Im tropischen Pazifik wird es kühler.

Die Einwohner Südostasiens müssen während "La Niña" mit besonders kräftigen Regenfällen rechnen, während die Südamerikaner mit Dürren zu kämpfen haben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)