1. April 2011 10:52 Uhr
Die eierlegende Wollmilchsau ist für Zoologen ein Phantasietier - in der Werkstoffforschung glauben Wissenschaftler, einem solchen Ideal auf der Spur zu sein. Sie forschen an an Metallschmelzen. Im Optimalfall könnte ein solches Material hart sein wie Stahl, dabei hoch elastisch und formbar wie Kunststoff. Dem sind die Forscher der Universität des Saarlandes jetzt einen Schritt näher gekommen. Das Prinzip ihrer Arbeit ist die Herstellung von Glas - nur verwenden sie statt Quarzsand verschiedene Kombinationen von Metallen. Das Problem solcher Metallschmelzen war bisher, dass die heißen Gemische sehr schnell abgekühlt werden mussten, damit der Werkstoff die gewünschten Eigenschaften bekommt. Das aber lasse sich umgehen, wenn man die Ausgangsmetalle in einem bestimmten Verhältnis mischt. Die Wissenschaftler stellen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen bei einer Fachmesse in Hannover vor, die am Montag beginnt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)