1. April 2011 17:05 Uhr
Einfach so in die Köpfe der Verbraucher schauen zu können, davon träumt wohl so mancher Unternehmer. Denn wer die Vorlieben und Schwächen der Konsumenten kennt, der kann seine Produkte viel gezielter vermarkten.
Möglicherweise ist der gläserne Konsument nun ein Stückchen näher gerückt. Werbe-Wissenschaftler aus Berkeley haben ein Verfahren entwickelt, das die Hirnströme von Verbrauchern misst und angeblich direkte Rückschlüsse auf ihre Emotionen zulässt. Also zum Beispiel, ob ihr Gehirn auf bestimmte Werbefilme harmonisch reagiert oder verwirrt.
Nötig ist dazu eine Art Helm, der wie ein EEG beim Arzt funktioniert: Sensoren messen die vom Gehirn ausgehenden Wellen. So können die Neuro-Marketing-Experten feststellen, ob eine Werbebotschaft wie gewünscht beim Betrachter ankommt. Und sicherstellen, dass teure Werbefilme auch wirklich ihren Zweck erfüllen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)