4. April 2011 09:52 Uhr
Alle Kommunikationsmittel sollen genutzt werden, um die Bürger Japans zu warnen. Das ist das Ziel eines neuen Informationssystems, das in Japan bis zum Herbst 2013 entstehen soll. Wie die Wirtschaftszeitung "Nikkei" berichtet, sollen die Menschen dann auch über Navigationssysteme im Auto, Mobiltelefone und andere Geräte mit Informationen versorgt werden. Unter anderem sei ein neuer digitaler Funkservice geplant, der es ermöglicht, Textnachrichten, Fotos und gesprochene Nachrichten zu senden. Dadurch sollen Medien wie Radio und Fernsehen ergänzt werden.
Hintergrund sind das Erdbeben und der Tsunami am 11. März. Viele Bewohner der Krisenregionen haben laut der Zeitung ihre Häuser nicht verlassen - womöglich, weil sie zu wenig oder nichts von der Brisanz der Lage mitbekommen hatten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)