5. April 2011 06:51 Uhr
Noch ist sie kaum erforscht: die Rinderkrankheit Botulismus. Wie das Sächsische Gesundheitsministerium bestätigte, ist die Krankheit jetzt auf einem Bauernhof in Sachsen aufgetreten. Weitere Fälle seien nicht bekannt. Dem Hof sei eine Ausnahmegenehmigung erteilt worden, seine Tiere gegen Botulismus zu impfen. Die kranken Rinder vergiften sich an einer Substanz, die von Bakterien produziert wird. Die Krankheit zeigt sich durch Muskellähmungen, Bewegungsstörungen und Geschwüre. Der Ministeriumssprecher sagte, es sei schwierig etwas zur Ausbreitung der Seuche zu sagen, da Botulismus nicht meldepflichtig sei. Im Jahr 2009 seien in Schleswig-Holstein mehr als 800 Rinder deswegen gekeult worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)