5. April 2011 07:51 Uhr

Cambridge-Doktorand hat mit Twitter eine Weltkarte des Glücks entwickelt

Für was der Kurznachrichtendienst Twitter nicht alles dient. Ein Doktorand der Universität von Cambridge hat basierend auf Twitter-Meldungen untersucht, in welchem Land die Menschen am glücklichsten sind. Dazu berücksichtigte er vor allem die Verbindung bestimmter Wörter mit den so genannten Emoticons - also den Smileys, die sich durch Satzzeichen darstellen lassen. Das Ergebnis: Am glücklichsten sind die Deutschen. Der "Kölner Stadtanzeiger" will das nicht glauben und meldet Zweifel an: So könne es sein, dass nur Deutsche glücklich sind, die twittern. Oder die Deutschen benutzten besonders oft den lachenden Smiley, um einen Satz als ironisch zu kennzeichnen - anders könne Ironie nämlich hierzulande nicht erkannt werden. Die Zeitung schließt: Damit wären die Deutschen nicht nur das glücklichste, sondern auch das humorloseste Online-Völkchen. Das schließe sich ja nicht aus.

Die Weltkarte des Glücks lässt sich auf der Website des Doktoranden ansehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)