5. April 2011 07:54 Uhr

Zahnschmelz verrät, wann Vorfahren der afrikanischen Tiere zu Grasfressern wurden

Die Giraffe tut es bis heute nicht, Zebras hingegen haben schon vor fast zehn Millionen Jahren Gras gefressen. Genauer gesagt waren es die Vorfahren der Zebras. Forscher der Universität von Utah haben sich über 450 versteinerte Zähne von neun kenianischen Tierfamilien angesehen. Besonders achteten sie dabei auf den Zahnschmelz. Daran konnten sie sehen, wie die Vorfahren der afrikanischen Tiere ihre Ernährung an die wechselnden Umweltbedingungen angepassten. Als sich vor rund zehn Millionen Jahren das Klima veränderte und sich eine neue Gras-Art ausbreitete, stellten sich zunächst die Ahnen der Zebras um. Dann folgten Verwandte der Nashörner und Nilpferde. Auch Elefanten waren einst Weidetiere. Heute ernähren sie sich aber vor allem von Laub.

Die Geologen stellten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift PNAS vor.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)