5. April 2011 15:25 Uhr
Der kanadische Mobilfunkanbieter Nortel ist pleite - und hat trotzdem noch eine Menge zu bieten. Zum Beispiel für Google. Der Internetriese hat für die Patente von Nortel 900 Millionen Dollar geboten. Die 6.000 Patente von Nortel sind vor allem aus dem Bereich der Telekommunikation, der Internetsuche und der sozialen Medien. Und genau in diesen Bereichen will Google nicht nur neue Technologien erwerben, sondern sich auch vor Patent-Streitigkeiten schützen.
Bei der Auktion der Patente im Juni handelt es sich um ein sogenanntes "Stalking-Horse"-Verfahren. Dabei einigen sich Bieter und Verkäufer auf ein Erstangebot, das im besten Falle weitere Angebote von Konkurrenten nach sich zieht. Sollte das nicht passieren, entscheiden die kanadischen Konkursbehörden, ob sie das Gebot annehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)