6. April 2011 08:21 Uhr

Töne klingen im Innenohr nach

Kirchglocken schwingen und klingen noch lange, nachdem sie geschlagen worden sind. Bei den Hör-Sinnenszellen im Innenohr verhält es sich anscheinend ganz ähnlich. Sie schwingen, wenn sie von Schallwellen angestoßen werden, und geben dann über den Hörnerv Signale an das Hirn weiter.

US-Forscher haben nun festgestellt, dass die winzigen Haarzellen im Ohr noch weiter schwingen, auch wenn die Schallwellen bereits verklungen sind. Diesen Mechanismus haben sie an den Ohren von Meerschweinchen nachgewiesen - beim ähnlich gebauten menschlichen Ohr soll es ganz ähnlich sein. Das könne auch erklären, warum Menschen nicht in der Lage sind, sehr kurze akustische Lücken wahrzunehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)