6. April 2011 12:21 Uhr

Ändern Körperscanner unsere Vorstellungen von Normalität?

Mit Kreta ist in diesem Fall nicht die griechische Insel gemeint. Die Abkürzung steht für "Körperscanner: Reflexion der Ethik auf Technik und Anwendungskontexte". In einem Projekt mit diesem Namen untersucht die Universität Tübingen, inwiefern Körperscanner bestimmte Personen diskriminieren.

Menschen, die zum Beispiel Brustprothesen, Urinbeutel oder Intimpiercings mit sich tragen, werden von den Scannern als gefährlich gemeldet. Die Forscher wollen untersuchen, inwiefern die moderne Sicherheitstechnik unsere Vorstellungen von "normal" und "nicht normal" verändert. Ziel ist es unter anderem, sozialverträgliche Scanner zu schaffen.

Das Projekt wird mit knapp 1,2 Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium unterstützt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)