6. April 2011 12:56 Uhr

Mini-U-Boot soll tiefste Stellen der Ozeane erkunden

Seit 1960 war niemand mehr da - im Marianengraben, der mehr als 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel im Westpazifik liegt. Doch jetzt will nach dem Schweizer Auguste Piccard zum zweiten Mal jemand hin: Der britische Milliardär Richard Branson plant mit seinem neuen Mini-U-Boot Fahrten an die jeweils tiefsten Stellen der fünf Weltmeere. Das U-Boot "Virgin Oceanic" ist ein Einsitzer und erinnert äußerlich an ein Raumschiff. Es wurde gestern in Newport Beach in Kalifornien vorgestellt.

Die Tiefsee-Expeditionen bedeuten Bransons Firma zufolge ein erhebliches Risiko. Die Fahrer müssten sich zum Beispiel auf ein mögliches Versagen des Drucksystems einstellen. Eine Rettung in solchen Tiefen sei ausgeschlossen.

Richard Branson hat in der Vergangenheit bereits mit einem Weltraumprojekt für Aufsehen gesorgt. Ab dem kommenden Jahr will er kommerzielle Weltraumflüge anbieten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)