6. April 2011 16:52 Uhr
An der schönen braunen Spree... So müsste wohl ein Walzer zu Ehren des Flusses heißen. Denn an der sächsisch-brandenburgischen Grenze ist die Spree braun und rötlich verfärbt. Das ist laut dem Dresdener Institut für Wasser und Boden auf die mehr als 150 Jahre Braunkohleabbau in der Lausitz zurückzuführen. Durch Niederschläge und steigendes Grundwasser seien lösliche Verwitterungsprodukte wie Eisenhydroxid und Sulfat in die Spree gelangt. An einigen Stellen seien sogar die Grenzwerte für Trinkwasser überschritten worden.
Lösungen sieht das Institut in Brunnen, Dichtwänden und Flussklärlagen. Sachsen und Brandenburg wollen 2014 mit den ersten Bauarbeiten beginnen. Für die Reinigung der Spree wollen sie Geld im zweistelligen Millionenbereich ausgeben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)