7. April 2011 06:32 Uhr
Finanzmärkte lassen sich am besten aus Sicht der Physik beschreiben. Das findet Tobias Preis von der ETH Zürich, der die Wirtschaftswelt mit den Augen eines Physikers sieht. Er hat herausgefunden, dass an den Finanzmärkten kurzzeitige Trends und große Krisen den gleichen Gesetzen gehorchen. Gehe man nach der ökonomischen Theorie, hätte es 2008 gar nicht zur Finanzkrise kommen dürfen. In der Realität aber seien die Finanzmärkte wesentlich komplexer. Und um das zu erklären, seien Methoden und Konzepte aus der Physik besser geeignet als die Wirtschaftswissenschaften.
Preis' jüngste Forschungsergebnisse erscheinen heute im "European Physical Journal Special Topics".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)