7. April 2011 10:33 Uhr

Bill Gates will Malaria ausrotten

Impfstoffe sind für Bill Gates der Schlüssel zur Entwicklungshilfe. Der Microsoft-Gründer sagte im Deutschlandfunk, die Immunisierung gegen Krankheiten spiele eine große Rolle bei den Bemühungen, den ärmsten Menschen der Welt zu helfen. Dabei kosteten Impfstoffe fast nichts und man brauche vor Ort keine ärztliche Hilfe. Laut Gates konnte durch Impfungen die Kindersterblichkeit von über 20 Millionen Toten im Jahr 1960 auf etwas über acht Millionen im vergangenen Jahr gesenkt werden. Kinderlähmung habe beinahe vollständig ausgerottet werden können. Bill Gates betonte, wenn es nun gelänge, Malaria zu besiegen, wäre das ein Triumph für die gesamte Menschheit.

An der Tropenkrankheit Malaria sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2009 mehr als 780.000 Menschen gestorben.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)