7. April 2011 11:01 Uhr
Wie gehen Universitäten mit Spenden aus der Wirtschaft um? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute das "Handelsblatt". Der Zeitung zufolge sammeln immer mehr VWL-Fakultäten Geld bei reichen Unternehmern ein - vor allem, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Frankfurter Goethe-Universität hat für ihr "House of Finance" sogar eine Stiftung gegründet. Hochschul-Vizepräsident Rainer Klumpf betont gegenüber der Zeitung, privatwirtschaftliche und wissenschaftliche Interessen dürften trotzdem auf keinen Fall vermischt werden.
Dass die Trennung immer klappt, bezweifelt der Direktor des ebenfalls privat finanzierten Düsseldorfer DICE, Justus Haucap. Er kann sich nach eigenen Worten schon vorstellen, dass sich die Unis in der Praxis dem Geldgeber "subtil verpflichtet" fühlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)