7. April 2011 11:52 Uhr

Blick ins Lexikon: Was ist der Faraday-Käfig?

Beim Blick ins Lexikon heute: Der Faraday-Käfig. Den Namen verdankt er seinem Erfinder, dem britischen Physiker und Chemiker Michael Faraday. Ein solcher Käfig besteht aus leitfähigem Material, zum Beispiel aus einem Drahtgeflecht oder Blech. Wenn von außen ein elektrisches Feld angelegt wird, kann es nicht bis ins Innere gelangen - die Ladung bleibt auf der Oberfläche und wird dort weitergeleitet. Beispiele für Faraday-Käfige sind Flugzeuge und Autos. Deshalb ist man etwa im Inneren eines Autos vor Blitzeinschlägen sicher. Auch empfindliche Messinstrumente können durch einen solchen Käfig vor elektrischen Feldern geschützt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)