8. April 2011 06:39 Uhr
Mit Spott und Ironie gegen das Regime: Während der Revolution in Ägypten enstanden zahlreiche Plakate, Transparente und Karikaturen. Damit will das Land nun der Welt den erfolgreichen Aufstand gegen Staatschef Hosni Mubarak nahe bringen: Das Ministerium für Altertumsgüter plant eine Wanderausstellung mit Artefakten, die während der 18-tägigen Proteste im Januar und Februar entstanden sind. Das gab der zuständige Minister Zahi Hawass nach einem Treffen mit Vertretern der revolutionären Jugendbewegung in Kairo bekannt.
Die Ausstellung werde in 14 Ländern Station machen, darunter auch Deutschland. Man wolle auch an die Opfer erinnern. Von ihnen würden unter anderem Bilder und persönliche Gegenstände gezeigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)