8. April 2011 08:26 Uhr

Hintergrund: Erdbebenstärken

7,4 - diese Stärke hatte das Nachbeben, das Japan letzte Nacht erschüttert hat. Aber wie genau lässt sich die Stärke von Erdbeben messen? Angegeben wird die Bodenbewegung, die sogenannte Magnitude. Jeder Punkt bedeutet etwa eine Verzehnfachung der Bewegung. Das heißt, ein Beben der Magnitude 5,0 ist etwa zehnmal so stark wie eines mit 4,0. Inzwischen wird nicht mehr die 1935 entwickelte Richterskala verwendet, sondern parallel mehrere andere Skalen. Sie liefern zwar bei schwachen Beben ähnliche Werte wie die Richterskala - bei starken Beben erlauben sie aber eine genauere Differenzierung.

Das heftigste je gemessene Beben hatte eine Stärke von 9,5. Es ereignete sich 1960 in Chile.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)