11. April 2011 06:54 Uhr

Wissenschaft mal anders

Halbleitertechnik oder Stammzellenforschung - das kann kompliziert und vielleicht auch dröge werden. Muss es aber nicht, haben junge Wissenschaftler bewiesen.

Am Wochenende haben sich in Bielefeld junge Forscher einer Art Wissenschafts-Slam gestellt. Das ist eine Ahnlehnung an den Dichterwettstreit "Poetry Slam". Bei dem wissenschaftlichen Wettbewerb, dem sogenannten "Fame Lab", haben die Teilnehmer drei Minuten Zeit, um ihr komplexes Forschungsthema dem Publikum verständlich zu machen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind Hilfsmittel aber erlaubt. In Bielefeld hat ein Physik-Doktorand aus Hamburg gewonnen. Er erklärte mit Hilfe eines roten Stoffherzes, warum seine Forschung zu Halbleitern den Energiemarkt revolutionieren könnte.

Die Idee des "Fame-Lab" stammt aus England. Mittlerweile wird dieser Forscher-Wettstreit in 17 Ländern ausgetragen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)