11. April 2011 17:52 Uhr
Der russiche Geheimdienst FSB will Webdienste und Internettelefonie schärfer kontrollieren. Zunächst hieß es in Agenturberichten, der FSB wolle ausländische Anbieter ganz aus Russland verbannen. Davon könne aber keine Rede sein, hieß es dann vom russischen Kommunikationsministerium. Moskau wolle vielmehr eine Empfehlung erstellen, wie verschlüsselte Dienste reguliert werden können. Das betrifft viele ausländische Webdienste, wie Skype, GMail oder Hotmail. Weil die Sicherheitsbehörden bei diesen Diensten nicht mithören können, sieht das Ministerium ihn ihnen eine Gefahr. Mit der Forderung nach Regulierung von verschlüsselten Diensten aus Sicherheitsgründen steht Russland nicht alleine da: Länder wie Algerien, Indonesien oder Indien haben wiederholt damit gedroht, zum Beispiel Blackberrys zu verbieten. Und auch das amerikanische FBI würde gerne stärker kontrollieren, um Ermittlungen und Gefahrenabwehr sicherzustellen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)