12. April 2011 06:23 Uhr

Neuer Wirkstoff soll bei Behandlung von Leukämie helfen

Bei manchen Leukämie-Patienten schlagen herkömmliche Therapien nicht an. Wissenschaftler des Tufts Medical Centers in Boston wollen jetzt einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Blutkrebs entdeckt haben. Mit dem Wirkstoff "DCC-2036" gelang es ihnen nach eigenen Angaben bei Mäusen, eine chronische Knochenmark-Leukämie zu bekämpfen. Im Fachmagazin "Cancer Cell" schreiben die Forscher, der neue Wirkstoff hemme die Produktion eines bestimmten Enzyms, das das Wachstum der Krebszellen anrege. Zudem töte der Wirkstoff bösartige Zellen und habe damit das Leben der Mäuse verlängert. Es gibt bereits Medikamente auf dem Markt, die das entscheidende Enzym hemmen. Den Forschern zufolge schlagen sie aber nicht bei allen Patienten an.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)