12. April 2011 11:21 Uhr
Hunde auf die Couch - diesen Schluss könnte man aus der folgenden Meldung ziehen: Wie die Zeitschrift "Psychologie Heute" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, können Hunde - genau wie Menschen - psychische und neurologische Krankheiten haben. Collies zum Beispiel litten besonders oft unter Angststörungen, Labradore könnten sich nicht gut konzentrieren und Spaniels neigten zu Wutausbrüchen. Und sie sprächen sogar auf dieselben Medikamente an wie wir - auch auf Psychotherapie.
Neurowissenschaftler vermuten laut dem Bericht, dass die genetischen Ursachen psychischer Krankheiten bei Mensch und Hund sehr ähnlich sind. Sie übertragen deshalb Ergebnisse aus der Tierforschung auf den Menschen. So fanden Wissenschaftler bei Dobermännern den Schlüssel für die Therapie der sogenannten Schlafkrankheit, der Narkolepsie. Die Forscher erhoffen sich laut "Psychologie Heute" auch Erkenntnisse über weitere Krankheiten wie Schizophrenie, Epilepsie und ADHS.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)