13. April 2011 06:32 Uhr
Die antike Stadt Pompeji wurde nach einem Vulkanausbruch im Jahre 79 nach Christus konserviert. Deshalb ist dort noch viel vom damaligen Leben zu sehen, was an anderen archäologischen Stätten verloren gegangen ist. Doch nun droht Pompeji der Verfall: die Kosten von Instandhaltung und Sicherung sind hoch. Der ehemalige italienische Kulturminister ist wegen seiner Untätigkeit in der Sache bereits zurückgetreten. Nun will sein Nachfolger den Erhalt der Stätte vorantreiben. Bei seinem ersten Besuch Pompejis erklärte er, die Arbeiten sollten schon in den nächsten Tagen beginnen. Er verwies auf bereits zugesicherte EU-Gelder in Höhe von 100 Millionen Euro - die allerdings ursprünglich nicht für Pompeji gedacht waren. Außerdem habe die EU weitere 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt, sobald ein detaillierter Plan für den Erhalt der Stätte vorliege.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)