13. April 2011 06:33 Uhr
Er zählt zum Weltkulturerbe der Unesco - der Bahai Schrein in Haifa. Nach zweieinhalbjähriger Restaurierung wurde er nun wieder eröffnet. Das Heiligtum beherbergt die sterblichen Überreste von Sayyid Ali Muhammad, einem Wegbereiter der Bahai-Religion. Das Mausoleum wurde erdbebensicher gemacht. Außerdem wurde die goldene Kuppel neu eingedeckt - mit 12.000 Porzellankacheln.
Die Bahai-Gemeinschaft entstand vor 150 Jahren und versteht sich als jüngste Weltreligion. Sie tritt für Toleranz und Völkerverständigung ein. Wichtige Prinzipien sind die Gleichheit aller Menschen sowie die gegenseitige Liebe unabhängig von Geschlecht, Rasse und Nation. Die Bahai fördern den sozialen Fortschritt und setzen sich für die Einführung einer Weltsprache und eines Weltgerichtshofs ein. Schätzungen über die Zahlen der Anhänger der Religion schwanken zwischen fünf und acht Millionen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)