14. April 2011 06:21 Uhr
"Vorwürfe über Zensur und Unterdrückung der Medien entsprechen nicht der Realität." Mit diesen Worten hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Vorwürfe zurückgewiesen, nach denen in seinem Land die Pressefreiheit eingeschränkt ist.
Erdogan sagte vor Mitgliedern des Europarats in Straßburg, es seien zwar zurzeit 26 Journalisten inhaftiert. Sie seien aber nicht wegen ihrer Meinungsäußerungen im Gefängnis, sondern wegen Verbindungen zu terroristischen Organisationen.
Der Europarat will die Pressefreiheit in der Türkei selbst in Augenschein nehmen. Eine Kommission soll in Absprache mit der türkischen Regierung in das Land reisen, um die Umstände der Verhaftung einiger Journalisten zu prüfen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)