14. April 2011 06:22 Uhr
Erst die Asche des Vulkans Vesuv, nun die Abgase von Neapel - Pompeji bleibt von nichts verschont. Baskische und finnische Chemiker haben herausgefunden, dass die Luftverschmutzung von Neapel der antiken Ruinenstätte zusetzt. Nach ihren Forschungen greift vor allem Schwefeldioxid aus Motoren und Öfen die Wandmalereien an.
Die Wissenschaftler untersuchten die Wandgemälde aus dem Haus Marcus Lucretius. Vor allem an den Stellen, wo die Künstler mit rotem Eisenoxid gearbeitet hatten, fanden die Forscher schwarze Flecken. Und zwar nur an solchen Stellen, an denen das Wandmaterial Gips enthält. Da Gips aber nicht zu den ursprünglichen Baumaterialien gehört habe, müsse es später entstanden sein. Dies bewirke Schwefeldioxid, so die Wissenschaftler.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)