14. April 2011 07:21 Uhr
Neun Monate ist sie her - die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Die "Süddeutsche Zeitung" zieht ein Resümee für das Land. In der Zeitung heißt es, die WM sei sicher ein Erfolg für die Fifa gewesen. Ob die Veranstaltung aber der südafrikanischen Volkswirtschaft genützt habe, sei umstritten. Die Bereiche Tourismus und Transport hätten sich zwar verbessert. Doch nach wie vor gebe es ein großes Problem mit der Arbeitslosigkeit. Besonders für junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren sei die Sitation schwierig, jeder zweite finde keine Arbeit.
Fünf Millionen Jobs will die Regierung im nächsten Jahrzehnt erschaffen. Dafür stellt der Staat laut "SZ" in den kommenden drei Jahren etwa 114 Milliarden Dollar bereit. Doch momentan lebe immer noch jeder zweite Südafrikaner in Armut. Schuld sei vor allem das schwache Bildungssystem. Nun stelle sich die Frage, ob es sinnvoll war, das Geld in teure Stadien für die WM zu stecken. Stattdessen hätte es auch in Jobs und Dienstleistungen für Arme investiert werden können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)