16. April 2011 12:48 Uhr
Die hessische Landesregierung hat Mexiko rund 50 Kunstwerke aus der Zeit vor der spanischen Eroberung übergeben. Sie waren vor sieben Jahren auf dem Frankfurter Flughafen vom Zoll beschlagnahmt worden und sollen aus Raubgrabungen stammen. Die zeremoniellen Werke stammen aus der Zeit zwischen 300 bis 900 nach Christus. Experten bestätigten die Echtheit der Werke, die dem mexikanischen Staat gehören. Hessen hat die Werke gemäß einem UNESCO-Abkommen übergeben. Der Botschafter Mexikos in Deutschland, Francisco Nicolás González Díaz, dankte für die Übergabe der "Kulturgüter von unschätzbarem Wert". Aus ihnen ließen sich Erkenntnisse über die mexikanische Identität und das nationale Bewusstsein gewinnen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)