18. April 2011 09:24 Uhr
Autoschrott als Kunstwerk. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" interviewt in ihrer heutigen Ausgabe den Künstler Alexander Luzius Ziermann zu seinem aktuellen Kunstprojekt "Signatur des Lichts". Dafür installierte er mehr als 2.500 Auto-Außenspiegel auf der spanischen Insel Lanzarote. Zuvor war Ziermann damit in der afrikanischen Namib-Wüste gewesen. Der neue Standort habe ihm zunächst Probleme bereitet. Die Umweltgesetze auf den Kanaren seien sehr strikt - dagegen sei Deutschland eine Bananenrepublik. Umweltpolitiker hätten sich Sorgen gemacht, dass durch die Spiegel Vögel in der Luft gegrillt werden könnten. Ziermann sei deshalb einfach auf ein Feld außerhalb einer Naturschutzzone umgezogen, da habe er nur den Bauern fragen müssen. Als nächste Station für seine Spiegel-Installation sei übrigens Irland geplant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)