18. April 2011 11:23 Uhr

Rot-Grün-Blindheit macht Videospielen schwierig

Jeder 20. Mann und jede 200. Frau ist farbenblind. Das kann im alltäglichen Leben zu Schwierigkeiten führen, aber auch in der virtuellen Welt. Bei Videospielen kommt es dann etwa vor, dass Gamer auf Mitglieder des eigenen Teams schießen. Obwohl das Rot-Grün-Problem so viele betrifft, setze sich die Community relativ wenig für die Farben-Gleichberechtigung ein. Dieser Meinung war ein farbenblinder britischer Gamer und startete mit seiner Frau eine Kampagne: für uneingeschränkte Spielfreude bei Rot-Grün-Schwäche. In Großbritannien existiert auch schon eine Interessensgemeinschaft für Farbenblinde, die sich für allgemeine Gleichberechtigung einsetzt. Bislang haben erst wenige Videospiel-Entwickler auf die Forderungen der Farbenblinden reagiert, eine Ausnahme ist die US-amerikanische Softwarefirma aus Santa Monica. Deren Chef-Tester ist farbenblind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)