18. April 2011 11:51 Uhr
Unser heutiger Blick ins Lexikon fällt auf "S" wie "Spargel". Das Liliengewächs besteht aus einem unterirdisch wachsenden dicken Spross, der lange Wurzeln aussendet. Die Spargeltriebe, die unterirdisch enstehen und durch die Erde in Richtung Tageslicht wachsen, bilden die Spargel-Stangen, so wie wir sie kennen. Je nachdem, wie viel Sonnenlicht der Spargel abbekommt, verfärbt er sich. Die zunächst weißen Spargelspitzen färben sich erst violett und dann grün. Wissenschaftlich wurde der Spargel erstmals 1929 betrachtet. Damals gründete der Diplom-Landwirt August Huchel die Deutsche Spargel-Hochzucht-Gesellschaft. Seitdem hat sich viel verändert beim Spargel-Anbau. Längst wird mit Hightech angebaut: unter Folie und mit beheizten Feldern erntet man in Deutschland mittlerweile rund 20 Spargel-Sorten. In einigen Bundesländern wurde der Spargel dieses Jahr bereits angestochen, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Bayern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)